2006

Innenwelten

Lernen besteht aus einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele der Menschen wohnen.
Sokrates

Ein Spiegel in die Seele?

Der Blick führt in den Spiegel, doch der bildet hier nicht das äußere ab sondern führt in der Zeichnung „the Mirror“ von Stephen Cone Weeks geradewegs in die Innenwelt einer rundlichen Holzfigur, die sich Alice -im –Wunderland gleich aufmacht in ein Märchenland. Der Spiegel ist eine der großen Metaphern, wenn es um die Darstellung des Inneren geht, um das Auseinandersetzen mit dem eigenen Sein und Bewusstsein.

Das kulturelle Programm „Innenwelten“ blickt in den Spiegel und zeigt künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Bewußtsein, verortet es und zeigt wie unterschiedliche Sparten mit verschiedensten Ansätzen –häufig interdisziplinär-, den Innenwelten des modernen Menschen in ihrer unendlich komplexen Vielschichtigkeit auf die Spur zu kommen. Was sich an diesem Ort abspielt, vermag nur bruchstückhaft erkannt werden und ganz sicher nicht verstanden. Es ist lediglich eine Ahnung über die Möglichkeiten des Seins durch die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Ideen und Ebenen des Bewusstseins. Alle Mitwirkenden arbeiten mit ganz unterschiedlichen Mitteln und Formen an ihrer Idee einer „Innenwelt“ , einem Weg zur Introspektion, zur psychologischen Analyse und weiterhin zu einer Dimension des Traums und der Fantasiewelt (siehe auch Wissenschaftssommer Sylt 2006, Thema: Traum und Deutung).


21. Juli 2006
Thirteen Ways of Looking at a Blackbird
Innenwelten im Theater

30. Juli 2006
Six Feet Deeper
Innenwelten im Tanztheater

14. August 2006
m.e.d.e.a.
Innenwelten im Theater